Commerzbank Knock-Out GLD
- Marion Schlegel - Redakteurin

Goldpreis: Bären wieder am Ruder

Der Goldpreis ist zuletzt am wichtigen Kreuzwiderstand im Bereich von 1.700 Dollar gescheitert. Seitdem hat die Notierung wieder deutlich nachgegeben. Der Experte James Turk erwartet aber in den kommenden Jahren deutlich höhere Notierungen.

Nach der zuletzt deutlichen Aufholjagd hat sich das charttechnische Bild bei Gold wieder eingetrübt. Zunächst war das Edelmetall am Widerstand im Bereich von 1.700 Dollar und am seit Oktober ausgebildeten Abwärtstrend gescheitert. Nun hat die Notierung auch die 200-Tage-Linie nach unten durchbrochen, die bei 1.663,44 Dollar verläuft. Eine Feinunze kostet derzeit 1.656,86 Dollar. Positiv wäre, wenn die 200-Tage-Linie rasch zurückerobert werden könnte. Andernfalls wären ein weiteres Abrutschen und ein Test der Jahrestiefststände wahrscheinlich.

James Turk erwartet deutlich höhere Goldpreise

Die langfristigen Aussichten für Gold bleiben indes aber weiterhin positiv. Das sieht auch der Edelmetall-Experte James Turk so. In einem Interview auf dem Blog von Chris Martenson sagte Turk, Gold sei kein Investment, weil es keine Profite bringe. Es sei faktisch selbst Geld - und als Währung am besten geeignet, „um erworbenen Reichtum zu lagern". Gold sei ein Wert für sich. Wenn alle Währungen im Währungskrieg ausreichend geblutet haben, sei ein Goldpreis von 10.000 Dollar pro Unze nicht unrealistisch, erklärte Turk. Turk sieht in der Rückholung der Goldreserven unter anderem durch Deutschland ein Anzeichen dafür, dass weltweit nicht mehr alle Zentralbanken an der Manipulation des Goldpreises mitwirken wollen.

DER AKTIONÄR empfiehlt, im empfohlenen Mini-Long mit der WKN DR2 AQM (akt. Kurs: 68,45 Euro) investiert zu bleiben.

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