UBS Knock-Out GLD
- Thomas Bergmann - Redakteur

Goldpreis: Das schaut nicht gut aus!

Der Goldpreis befindet sich weiter in seinem mittelfristigen Abwärtstrend. Nach dem Bruch der wichtigen Marke von 1.300 Dollar steuert die Feinunze auf eine entscheidende Unterstützung zu. Sollte diese unterschritten werden, droht ein Absturz auf neue Jahrestiefs. Trader setzen kurzfristig auf eine Short-Position.

Immer mehr Hedgefonds short

Nach den jüngsten Erhebungen verabschieden sich immer mehr Hedgefonds von ihren Goldbeständen beziehungsweise wechseln auf die Shortseite. Wie es heißt, hätten die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA die Befürchtungen verstärkt, die US-Notenbank könnte ihre ultralockere Geldpolitik früher als später aufgeben. Das Gold würde dadurch in seiner Funktion als sicherer Hafen stark an Bedeutung verlieren.

Technisch betrachtet war der Fall unter die Marke von 1.300 Dollar ein weiterer Warnhinweis. Wichtig ist, dass die Unterstützung bei 1.273 Dollar hält. Wird auch diese unterschritten, wartet bei 1.250 Dollar die nächste. Falls auch hier der Abverkauf nicht gestoppt werden kann, müssen sich Anleger auf Kurse unter 1.200 Dollar einstellen.

Kleine Short-Position

Kurzfristig schaut es bei Gold bearish aus. Wer eine kleine Spekulation wagen will, setzt auf den Schein mit der WKN UA2 4V5 (aktueller Kurs: 19,12 Euro; Hebel 4,9).

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