Gold
- Marion Schlegel - Redakteurin

Goldpreis: Soros und Faber blasen zum Einstieg

Seit seinem Zwischentief Anfang Juni dieses Jahres bei 1.240,20 Dollar hat sich der Goldpreis in den vergangenen Wochen deutlich erholen können. Derzeit kostet eine Feinunze 1.324,74 Dollar. Und die Aufwärtsbewegung dürfte durchaus weitergehen. Zumindest wenn es nach Meinung der beiden Starinvestoren Marc Fabers und George Soros geht.

Großinvestoren steigen ein
Marc Faber, der Autor und Herausgeber des Gloom, Boom & Doom Reports erklärte im Interview mit ET NOW, dass er Gold zum aktuellen Preisniveau kaufen würde. Selbst ein erneuter Rückgang bis auf 1.250 Dollar je Feinunze würde daran nichts ändern. Seiner Meinung nach ist die jüngste Rallye bei Gold von einiger Skepsis begleitet worden sowie von einem weiterhin negativen Sentiment. Dies wertet der Experte als positives Zeichen, da die Menschen zum Großteil noch nicht wieder eingestiegen sind.
Und auch der Altmeister der Spekulanten, George Soros, zeigt sich optimistisch, was die weitere Entwicklung im Goldsektor angeht. Er soll nach einem Bericht auf The Motley Fool seine Positionen im Edelmetallsektor weiter ausgebaut haben. Bei seinen Investments hat er sich wohl auf Minenunternehmen konzentriert, da diese noch stärker als das Edelmetall selbst von einer Rallye profitieren sollten.

Minenwerte weiter enorm günstig
Auch DER AKTIONÄR ist optimistisch, was die weitere Entwicklung beim Goldpreis angeht. Das Edelmetall war im ersten Anlauf auf das April-Zwischenhoch vorerst gescheitert, könnte nun aber den nächsten Angriff starten. Zumal der Goldpreis derzeit auch direkt an den seit Oktober 2012 ausgebildeten Abwärtstrend herangelaufen ist. Gelingt der Ausbruch über die beiden Widerstände, wären schnell Kurse im Bereich von 1.400 Dollar möglich. Anleger setzen weiter auf den Gold-Tracker mit der WKN GS0 HH0 und sichern die Position mit einem Stopp bei 81,00 Euro ab. Zudem sind weiterhin die Goldminenwerte wie Goldcorp oder B2Gold hochinteressant. Auch nach der jüngsten Erholung sind diese im Vergleich zum Goldpreis historisch günstig bewertet.

 

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