Soc. Generale Knock-Out GLD
- Marion Schlegel - Redakteurin

Goldpreis-Korrektur: Die wichtigen Marken

Der Goldpreis hat in den vergangenen Wochen von der breiten Anlegerschaft weitgehend unbemerkt deutliche Zugewinne verzeichnen können. Noch im Dezember hat das Edelmetall das das 52-Wochen-Tief bei 1.181 Dollar erfolgreich getestet. Seitdem hat der Goldpreis zwischenzeitlich 150 Dollar hinzugewonnen und am Montag dieser Woche bei 1.332 Dollar ein neues 3-Monatshoch markiert. Dabei gelang dem Goldpreis auch der wichtige Sprung über die 200-Tage-Linie. In den vergangenen Tagen hat der Goldpreis von seinen Höchstständen nun zwar etwas abgeben müssen, an der charttechnisch starken Verfassung ändert dies aber nichts.

In allen Facetten gesucht

Unterstützung erhält Gold insbesondere von der ETF-Seite. Gold und Silber, aber auch Öl stehen bei Anlegern hoch im Kurs, wie Jörg Sengfelder von Flow Traders meldet. "Investoren reagieren auf die Unsicherheiten an den internationalen Finanzmärkten", bestätigt Bernhard Wenger von ETF Securities die Zuflüsse insbesondere im Edelmetallsektor.

Händler sind sich einig: Viele Anleger gehen von einem steigenden Goldpreis aus. ETF Securities spricht von Zuflüssen in Goldwerten auf Wochensicht in Höhe von 9,1 Millionen Dollar. "Auf diesem Niveau wurden Goldprodukte bei uns zuletzt im November 2013 gehandelt." Auch Sengfelder verbucht nahezu ausschließlich Zuflüsse in Gold-ETCs. "Gold wird in allen Schattierungen gekauft und macht rund 60 Prozent unserer Umsätze in Rohstoff-ETCs aus."

Auf der Longseite agieren

Eine insbesondere psychologisch wichtige Unterstützung stellt die Marke von 1.300 Dollar dar. Der nächste bedeutende Support liegt im Bereich der Kreuzunterstützung bei 1.265 Dollar. Diese gilt es in der aktuellen Konsolidierungsbewegung zu verteidigen. Gelingt dies, könnte Gold vorerst in Richtung der nächsten Widerstände bei 1.360 und 1.440 Dollar laufen. Anleger bleiben im empfohlenen Gold-Turbo-Long mit der WKN SG4 EL3 investiert und sichern die Position mit einem Stopp bei 15,00 Euro nach unten ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

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