FITBIT A
- Werner Sperber - Redakteur

Fitbit geht die Puste aus – Mit einem Derivat daran verdienen

Die Fachleute des Frankfurter Börsenbriefes bleiben bei ihrer ablehnenden Haltung: Der Hype um die Fitbit Inc. scheint Vergangenheit, noch bevor die Zukunft für das auf sogenannte Fitness-Armbänder spezialisierte US-Unternehmen begonnen hat. Der schwache Ausblick des Vorstand bei der Vorstellung der (letzten starken) Quartalszahlen ist nun sogar so schlecht, um auf die Verkaufs-Seite zu wechseln. Aufgrund der starken Kursschwankungen war das bislang zu riskant. Tatsächlich sind Zweifel berechtigt, ob in einem überschaubaren Markt wie dem für Fitness-Armbänder Fitbit die bisherigen Wachstumsraten halten kann. Selbst wenn sich die optimistischen Schätzungen bewahrheiten würden, sinkt das Umsatzwachstum im laufenden Jahr von 149 auf 30 Prozent. Längst bieten Wettbewerber günstigere und kreativere Produkte an. Fitbit gelingt es nicht, wie etwa Apple, die Kunden vom Mehrnutzen neuerer Produkte zu überzeugen. Risikobereite Anleger sollten deshalb den am 14. Dezember 2016 fälligen, nicht währungsgesicherten Put-Optionsschein (WKN LS1GP9) von Lang & Schwarz auf die Fitbit Inc. ab einem Kurs von 0,40 Euro kaufen und den Stop-Loss bei 0,30 Euro setzen. Der Schein ist mit einem Basispreis von 15 Euro und einem Hebel von derzeit 2,7 ausgestattet.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Tamara Bauer | 0 Kommentare

Vom Highflyer zum Prügelknaben

Einhörner - im englischen als Unicorns bezeichnet: Sie gelten als die edelsten unter den Fabelwesen. An der Börse steht die Bezeichnung für Start-Ups, die alle eine Gemeinsamkeit besitzen: die astronomische Bewertung von mindestens einer Milliarde Dollar! Was wie im Märchen klingt, kann jedoch auch … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Fitbit: Auf den Spuren von Apple und Amazon

Die Fachleute des Heibel-Ticker erklären, eine Firma, die Gegenstände herstellt, kann diese nicht kostenlos vervielfältigen, wie es etwa bei Software möglich ist. Aufgrund des Wettbewerbs ist im Einzelhandel eine Gewinnspanne von sieben bis neun Prozent üblich. Diese Spanne auf die Kosten … mehr