DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Fed-Entscheidung wie erwartet - Anleger ohne klare Richtung

Die US-Notenbank Fed macht wie erwartet weitere Abstriche an ihrer lockeren Geldpolitik. Das ist das Fazit der letzten Ratssitzung unter dem Vorsitz von "Helikopter-Ben". Die erste Reaktion an der Börse fällt negativ aus, doch haben sich die Kurse mittlerweile wieder leicht erholt.

Reduzierung um zehn Milliarden

Das Volumen der monatlichen Anleihekäufe zum Ankurbeln der Wirtschaft sinkt wie von der Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet von 75 auf 65 Milliarden Dollar. Das teilte die Fed am Mittwochabend nach ihrer Ratssitzung in Washington mit. Die Fed hatte am 18. Dezember die erste Drosselung des aktuellen Kaufprogramms beschlossen.

Ihren Leitzins bestätigte die Fed auf dem Rekordtief zwischen null und 0,25 Prozent. Auch lange nachdem die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent gefallen sei, würden die Leitzinsen niedrig bleiben, erwartet das FOMC. Es war die letzte Sitzung und dem Vorsitz von Ben Bernanke. Am 1. Februar wird Janet Yellen den Vorsitz übernehmen.

XDAX im Kommen

Der XDAX stieg im Vorfeld der Fed-Entscheidung auf 9.337 Punkte, um nach der Bekanntgabe der weiteren Tapering-Schritte auf 9.260 Zähler zu fallen. Bis 20:30 Uhr hat sich das Kursbarometer aber schon wieder erholt und die Marke von 9.300 Punkten überwunden.

Damit dürfte in den nächsten Tagen wieder die Berichtssaison in den Fokus der Anleger rücken. Kurzfristig könnte, wie DER AKTIONÄR bereits berichtet hat, der DAX seine Konsolidierung noch bis 9.000 Zähler fortsetzen. In diesem Bereich sollten Anleger mit einem Abstauberlimit für Long-Positionen agieren.

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