- Stefan Limmer - Redakteur

Euro vor der Trendwende?

In den letzen Tagen hat sich die Talfahrt des Euro gegenüber dem US-Dollar abgeschwächt. Für Verunsicherung unter den Marktteilnehmern sorgen der Zeitpunkt und auch das Tempo der Zinswende in den USA. Der langfristige Abwärtstrend ist jedoch weiterhin intakt.

Einige US-Konjunkturdaten waren zuletzt enttäuschend ausgefallen und die US-Notenbank hatte sich besorgt über die Auswirkungen des starken Dollar auf die Wirtschaft geäußert. „Daraus jetzt schon einen Abgesang auf die US-Wirtschaft zu machen, ist aber sicherlich übertrieben,“ so Experten der Commerzbank. Der Dollar dürfte daher ihrer Meinung nach zu seiner jüngsten Stärke zurückfinden.

Fünfter Anstieg in Folge

Zusätzliche Unterstützung erhielt der Euro zuletzt durch gute Neuigkeiten aus Deutschland. Mit dem Ifo-Geschäftsklima war das wichtigste Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft das fünfte Mal in Folge gestiegen. Der Index stieg um 1,1 Punkte auf 107,9 Zähler. Prognostiziert wurde lediglich ein Anstieg auf 107,3 Punkte. "Das starke Wachstum im vierten Quartal in Verbindung mit niedrigen Energiepreisen und dem schwachen Euro haben das Vertrauen in die Wirtschaft gestärkt", kommentierte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der Bank Ing-Diba.

Dickes Plus

Aus charttechnischer Sicht spielt die Marke bei 1,12 US-Dollar eine wichtige Rolle. Dort verläuft ein horizontaler Widerstand, an der die Bären wieder das Ruder übernehmen könnten. DER AKTIONÄR setzt im Printmagazin bereits seit Monaten auf eine Abwertung des Euro. Der empfohlene Schein mit der WKN CB4 5G3 aus dem Hause Commerzbank notiert knapp 190 Prozent im Gewinn. Investierte Anleger bleiben dabei und beachten den Stopp bei 35 Euro im Schein.

(mit Material von dpa-AFX)

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