- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar: US-Daten enttäuschen

Nach den Kursverlusten zum Ende der vergangenen Handelswoche notierte der Euro zuletzt wieder fester. Profitieren konnte die europäische Leitwährung von schwachen US-Wirtschaftsdaten.

So hat sich der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie im Januar unerwartet schlechter entwickelt. Der wichtige Frühindikator fiel auf 51,3 Zähler von 56,5 Punkten im Vormonat. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 56,0 Punkte gerechnet. Die schwachen Daten könnten die Skepsis am weiteren Abbau der Konjunkturstützen durch die US-Notenbank Fed schüren. Erst in der vergangen Woche reduzierte die Fed das Volumen der monatlichen Anleihenkäufe um zehn Milliarden auf 65 Milliarden Dollar.

In Bärenhand

Aus charttechnischer Sicht ist der Euro weiterhin angeschlagen. Mit dem Rutsch unter das alte Bewegungstief bei 1,3520 Dollar wurde zuletzt neues Kaufsignal ausgelöst. Anleger, die der Short-Empfehlung (WKN: TB1 GV6/Kaufkurs: 8,07 Euro) des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen.

(mit Material von dpa-AFX)

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