- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar: US-Arbeitsmarkt zieht an

Positive Konjunkturdaten aus den USA belasteten zuletzt die europäische Leitwährung. Die charttechnische Situation hat sich eingetrübt. Wo befinden sich die wichtigsten Kursmarken?

Die europäische Leitwährung musste zuletzt Federn lassen. Für Verkaufsdruck sorgten in der abgelaufenen Handelswoche gute Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten. So sank die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA zuletzt überraschend um 4.000 auf 323.000 und damit auf den niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Volkswirte rechneten im Vorfeld noch mit einem Anstieg auf 335.000 Anträge. Die positiven Arbeitsmarktdaten beflügeln die Hoffnung auf ein Anziehen der Konjunktur und auch auf ein baldiges Ende der expansiven Geldpolitik durch die Fed.

Bewegungstief in Reichweite

Mit dem jüngsten Abverkauf ist der Euro unter die psychologisch wichtige Marke von 1,30 US-Dollar gefallen, damit hat sich die charttechnische Situation weiter eingetrübt. Anleger, die der Short-Empfehlung (WKN CB2 66Q) in der Printausgabe des AKTIONÄR  gefolgt sind, bleiben dabei und beachten den Stopp. Die nächste Unterstützung wartet erst im Bereich des alten Bewegungstiefs bei 1,2770 US-Dollar.

 

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