- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar: Flucht in den sicheren Hafen

Der Euro hat am Montagabend weiter nachgegeben. Die Sorge vor einer Eskalation der Situation auf der Halbinsel Krim belastet nicht nur die Aktienmärkte sondern auch die europäische Gemeinschaftswährung. Viele Anleger sehen den Dollar als „sicheren Hafen“an und schichten ihr Kapital um.

Auch überraschend gut ausgefallene Konjunkturdaten hatten die US-Währung am Montag gestützt. Der vielbeachtete ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie hat sich im Februar stärker verbessert als erwartet. Zudem gaben die US-Verbraucher im Januar mehr aus als gedacht, auch die Bauausgaben stiegen überraschend.

Bevor der Euro eine klare Richtung eingeschlagen hat, sollten Anleger die Füße ruhig halten. Erst über der 1,38-Dollar-Marke oder unter dem alten Bewegungstief bei 1,3644 Dollar werden neue Signale ausgelöst. 

(mit Material von dpa-AFX)

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