- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar (EUR/USD): Der nächste Ausbruchsversuch beginnt!

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) befindet sich seit mehreren Monaten in einer ausgeprägten Seitwärtsphase. Versuche, die 1,45 Euro/Dollar-Marke nachhaltig zu überwinden und somit den Ausbruch aus der Range einzuleiten sind bis jetzt mehrfach gescheitert.

Im Vergleich zu den letzten Wochen war die Volatilität des Währungspaares EUR/USD in den vergangenen Tagen ausgesprochen gering. Der Kurs pendelte zwischen 1,4518 EUR/USD im Hoch und 1,4259 EUR/USD im Tief. Auch wenn am Dienstag an der 1,45 EUR/USD-Marke abermals Verkaufsdruck zu verspüren war, ist die positive Grundtendenz am Tageschart deutlich erkennbar.

Rückenwind könnte der Ausbruch dieses Mal durch das Treffen der US-Notenbanker in Jackson Hole/USA erhalten, das am Donnerstag startet. Es besteht die Möglichkeit, dass der US-Notenbankchef, Ben Bernanke, in seiner Rede am Freitag die dritte Runde des Aufkaufens von Anleihen (QE3) bekannt gibt. Die Liquiditätsschwemme an den Märkten würde den US-Dollar schwächen. Als erstes Kursziel des Devisenpaares EUR/USD ist das Mai-Hoch bei 1,4940 EUR/USD zu nennen.

Trader die auf diese Bewegung spekulieren wollen, setzen auf den Mini Future Optionsschein mit der WKN BN5 RDM. Der Hebel beträgt 6. Bei einem Basispreis von 1,2040 EUR/USD ist das Knockout-Level bei 1,216 EUR/USD zu finden. Aktuell kostet der Optionsschein 16,70 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.

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