- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar (EUR/USD): Auf Regen folgt Sonnenschein

Der Rebound des Währungspaares Euro/US-Dollar (EUR/USD) läuft an. Die Unterstützung bei 1,35 EUR/USD hat gehalten. Aufgrund der veränderten Nachrichtenlage besteht weiteres Kurspotenzial. Anleger sollten investiert bleiben.

Nachdem die europäische Leitwährung in der letzten Woche von negativen Neuigkeiten überrollt wurde, ging der Euro-Kurs auf Tauchstation. Die Unterstützungszone an der 1,35 USD-Marke konnte den Absturz stoppen. Der anschließende Rebound beförderte die EUR/USD-Notierung wieder über einen Kurs von 1,39 USD.

Reboundverstärker

Am Grundtenor der letzten Wochen hat sich wenig geändert. Der Kurs der EUR/USD-Notierung reagiert sehr stark auf Neuigkeiten aus dem jeweiligen Währungsraum. In dieser Woche hat sich die Nachrichtenlage im Euroraum soweit verbessert, dass mehr als ein rein technischer Rebound möglich ist:

Am Dienstag wurden Vermutungen laut, China könnte verstärkt italienische und spanische Anleihen aufkaufen. Dies würde das Ausfallrisiko der überschuldeten Staaten deutlich verringern. Mittwoch verabschiedete Italien ein milliardenschweres Sparpaket. Das Land hat hierdurch seine Bemühungen bekräftigt, sich am Kampf gegen die Schuldenkrise zu beteiligen. Am Donnerstag hat die EZB angekündigt, den europäischen Banken zusätzliche US-Dollar-Kredite zur Verfügung zu stellen. Möglichen Liquiditätsengpässen wird somit entgegen gewirkt.

Gewinne laufen lassen

Anleger die auf den Rebound gesetzt haben, sollten den Stop-Loss nachziehen und die Konsolidierung des aktuellen Kursanstiegs abwarten. Bei einem bullishen Verlauf ist das nächste Kursziel die 1,41 USD-Marke.

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