- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar: Erholung vorbei?

Der Euro legte zum Ende der vergangen Handelswoche einen Kurssprung aufs Parkett. Für Rückenwind sorgten gute Konjunkturdaten aus der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex kletterte im Januar von 52,1 Punkten im Vormonat auf 53,2 Zähler und erreichte damit den höchsten Stand seit Juni 2011. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich mit einem Anstieg auf 52,5 Punkten gerechnet.

Kurzzeitig kletterte die europäische Leitwährung über das alte Bewegungshoch bei 1,3715 Dollar, wurde dann jedoch wieder abverkauft. Am Chart wurde Shooting-Star-Candle ausgebildet. In der Charttechnik ist dies ein bearishes Signal und zeigt einen Umkehrpunkt an. Im Fokus der Anleger steht am Montag zunächst das Ifo-Geschäftsklima. Analysten rechnen mit einem leichten Anstieg des wichtigsten Stimmungsindikators, der in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft ermittelt wird. 

Stopp beachten

Die Short-Empfehlung des AKTIONÄR notiert mittlerweile im Minus (WKN: TB1 GV6/Kaufkurs: 8,07 Euro). Ein Kursrutsch in Richtung 1,34 Dollar ist vorerst in die Ferne gerückt. Anleger beachten den Stopp bei 6,40 Euro im Schein, bleiben aber weiterhin investiert. 

(mit Material von dpa-AFX)

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