- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar: Erholung steht auf wackeligen Füßen

Auch wenn der Euro gegenüber dem Dollar am Donnerstag im frühen Handel wieder über die 1,36-Dollar-Marke geklettert ist, ist der Abwärtstrend weiterhin voll intakt. Wenn es nach der Devisen-Expertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank geht, dürfte die Stärke des Euro nur von kurzer Dauer sein.

Nach Einschätzung von Nguyen wird sich das Interesse der Anleger nun besonders auf Konjunkturdaten aus der Eurozone richten. Sollten die nächsten Wirtschaftszahlen ähnlich enttäuschend ausfallen wie die zuletzt schwachen Daten zur Industrieproduktion dürfte der Markt stärker auf eine weitere Zinssenkung im Währungsraum spekulieren. „Damit steht die Erholung des Euro seit Mittwochnachmittag auf wackligen Füßen“, so Thu Lan Nguyen.

Investiert bleiben

Anleger, die der Short-Empfehlung (WKN: TB1 GV6/Kaufkurs: 8,07 Euro) des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben dabei und beachten den Stopp bei 6,40 Euro im Schein.

(mit Material von dpa-AFX)

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