- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar: Die Entscheidung naht

Der Euro hat sich zuletzt um die Marke von 1,35 Dollar stabilisiert. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich in der zweiten Wochenhälfte auf den Zinsentscheid der EZB am Donnerstag und die Daten zur Arbeitslosigkeit aus den USA am Freitag.

Wegen der ungewöhnlich schwachen Inflation im Euroraum besteht die Möglichkeit, dass EZB-Präsident Mario Draghi die Geldpolitik weiter lockert. Zu beginn des Jahres lag die Teuerungsrate mit einem Wert von 0,7 Prozent deutlich unter dem Zielwert von zwei Prozent, bei dem die EZB die Preisstabilität als gewährleistet ansieht.  Am Freitag folgt der Jobbericht der US-Regierung für Januar. Sollten die Zahlen wie schon im Dezember enttäuschen, könnte dies die Notenbank Fed davon abhalten, die begonnene Drosselung ihrer Konjunkturhilfen fortzuführen. 

Dabeibleiben

Mit dem Rutsch unter das alte Bewegungstief bei 1,3520 Dollar ist der Euro aus charttechnischer Sicht angeschlagen. Der Weg bis zur 1,34-Dollar-Marke ist frei. Anleger, die der Short-Empfehlung (WKN: TB1 GV6/Kaufkurs: 8,07 Euro) des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen. 

(mit Material von dpa-AFX)

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