- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar: Bleibt der Geldhahn geöffnet?

Der Euro startet nahezu unverändert in die neue Handelswoche. Am Montag notiert der Kurs bei 1,3672 Dollar. Für Bewegung sorgten am Freitag die neuesten Arbeitsmarktdaten aus den USA. Dass in den Vereinigten Staaten ein überraschend geringerer Jobaufbau gemeldet wurde, hat die Hoffnung eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed angefacht.

Arbeitslosenquote gesunken

In den Vereinigten Staaten wurden im Dezember überraschend wenig neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft stieg im Vergleich zum Vormonat um gerade einmal 74 000 Stellen. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem deutlich stärkeren Zuwachs um 197 000 Stellen gerechnet. Trotz des geringen Stellenaufbaus sank die Arbeitslosenquote von sieben Prozent im November auf 6,7 Prozent im Dezember zurück. Analysten hatten im Vorfeld mit einem gleichbleibenden Wert gerechnet. Als Grund für den deutlichen Rückgang sehen Experten die Tatsache, dass die Stellensuche zunehmend zurückgeht.

Vorerst Dabeibleiben

Mit dem Sprung über die 1,36-Dollar-Marke, dürfte ein Rutsch in Richtung der 1,34 Dollar vorerst vertagt worden sein.  Anleger, die der Short-Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind (WKN: TB1 GV6/Kaufkurs: 8,07 Euro) bleiben vorerst investiert.

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