- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/US-Dollar: BIP-Daten enttäuschen

Seit Tagen wertet der Euro gegenüber dem US-Dollar ab. Für Verkaufsdruck sorgen schlechte Konjunkturdaten aus der Eurozone. Wo liegen die nächsten charttechnisch wichtigen Punkte?

Die Krise lastet weiterhin auf der europäischen Konjunktur. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 17-Euroländer schrumpfte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 0,2 Prozent im Vergleich zum Schlussquartal des vergangenen Jahres. Experten gingen im Vorfeld mit einem geringeren Minus in Höhe von 0,1 Prozentpunkten aus. Dementsprechend schlecht fielen auch die Konjunkturdaten der einzelnen Mitgliedsländer aus. So ist das BIP in Deutschland im ersten Quartal lediglich um 0,1 Prozent gestiegen. Volkswirte hatten allerdings ein Plus von 0,3 Prozentpunkten erwartet. Insbesondere die Daten aus Italien fielen besorgniserregend aus. So sank die Wirtschaftskraft des verschuldeten Eurolandes zum Jahresauftakt um 0,5 Punkte.

Unter Druck

Seit dem der Euro unter die psychologisch wichtige Marke von 1,30 US-Dollar gefallen ist, hat die Abwärtsbewegung an Dynamik gewonnen. Als nächstes Ziel rückt das alte Bewegungstief bei 1,2754 US-Dollar in den Fokus. Darunter drohen weitere Kursverluste. Die nächste Unterstützung wartet erst bei 1,26 58 US-Dollar. Anleger, die der Shortempfehlung (WKN: CB2 66Q/ KK: 11,60 Euro) des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben investiert.

 

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