- Stefan Limmer - Redakteur

Euro im Rallyemodus

Nach dem Kurssprung zum Ende der letzten Handelswoche notiert der Euro gegenüber dem Dollar am Montag leichter. Grund für das Kursplus vom Freitag waren vorallem die jüngsten Preisdaten aus der Eurozone.

Entgegen den Erwartungen zahlreicher Bankvolkswirte war die Inflation im Währungsraum stabil bei 0,8 Prozent geblieben. Mit den Daten haben Spekulationen auf eine abermalige Lockerung der Geldpolitik der EZB einen spürbaren Dämpfer erfahren. "Bezüglich der EZB-Ratssitzung in der kommenden Woche baut sich kein weiterer Handlungsdruck auf", sagte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die Notenbank wird in der kommenden Woche über die weitere Geldpolitik entscheiden. 

Dagegen sorgten schwächer als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten am Nachmittag nicht mehr für nennenswerte Kursausschläge am Devisenmarkt. Die amerikanische Konjunktur hatte zum Jahresende 2013 etwas stärker als erwartet an Fahrt verloren. Die größte Volkswirtschaft war im vierten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 2,4 Prozent gewachsen, nach einem Plus von 4,1 Prozent im Quartal zuvor. 

Der vom AKTIONÄR empfohlene Turbo-Put (WKN TB1 GV6) auf den Euro wurde ausgestoppt. Vor einem Neuengagement halten Anleger nun vorerst die Füße still. 

(mit Material von dpa-AFX)

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