- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/Australischer Dollar: The trend is your friend

Die europäische Leitwährung ist gegenüber dem Australischen Dollar auf ein neues Jahrestief gefallen. Trotz der jüngsten Intervention seitens der Europäischen Zentralbank bleibt die Angst vor der Schuldenkrise in Europa groß. Trendorientierte Anleger setzen daher auf eine weitere Abwertung des Euros.

Von Anfang 2009 bis Ende 2010 fiel der Euro gegenüber dem Australischen Dollar von 2,07 auf unter 1,30 AUD um über 30 Prozent. Seitdem bewegte sich das Währungspaar in einer hochvolatilen Seitwärtsbewegung zwischen 1,295 und 1,425 AUD.

Bruch der Unterstützung

Die Europäische Zentralbank (EZB) vergab in dieser Handelswoche rund 490 Milliarden Euro als Kredit an europäische Geschäftsbanken mit einem Zinssatz von lediglich einem Prozent. Ziel ist es einen möglichen Liquiditätsengpass in der Eurozone zu verhindern. Außerdem hoffen die Währungshüter, dass die Banken das Geld verwenden, um Staatsanleihen verschuldetet Länder in der Eurozone aufzukaufen. Trotz dieser Intervention blieben die Marktteilnehmer aber skeptisch. Die Angst vor der Euro-Krise bleibt groß. Am Dienstag rutschte der Euro unter die wichtige Unterstützung bei 1,295 AUD und markierte somit ein neues Jahrestief. Der Kursrutsch auf ein neues Tief, sollte zu einer Fortsetzung des Abwärtstrends führen. Anleger die darauf spekulieren wollen, setzen auf das Short-Zertifikat mit der WKN BC1 DKQ. Der Hebel beträgt 5,35. Bei einem Basispreis von 1,5294 AUD ist das Knock-out-Level bei 1,4980 AUD zu finden. Aktuell kostet das Zertifikat 18,59 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.

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