- Stefan Limmer - Redakteur

Euro/Australischer Dollar: Shorteinstieg in Reichweite

Die europäische Schuldenkrise entspannt sich und der Euro befindet sich im Rallyemodus - so auch gegenüber dem Australischen Dollar. Der langfristige Abwärtstrend bleibt dennoch weiterhin intakt. Wie geht es nun weiter?

Seit dem Allzeittief bei 1,1605 Australische Dollar Anfang August legte der Euro in den letzten Handelswochen eine fulminante Gegenbewegung von mehr als sechs Prozent aufs Parkett. Der langjährige Abwärtstrend, der 2009 seinen Anfang nahm, bleibt dennoch weiterhin intakt. Aktuell notiert die europäische Leitwährung knapp unter der 200-Tage-Linie.

Antizyklische Einstiegschance

Ein Ausbruch über dieses chartttechnische Hindernis sollte trotz der aktuellen Euro-Stärke nicht von Erfolg gekrönt sein. Anleger, die auf diesen Fehlausbruch spekulieren wollen, legen daher ein Kauflimit bei 18,50 Euro für den Mini-Short (WKN DE8 UBM) in den Markt. Nehmen die Bären wieder das Steuer in die Hand, wartet erst bei rund 1,21 Australische Dollar die nächste Unterstützung. Aus „Down Under“ gibt es indes Positives zu berichten. Im August fiel der Arbeitsmarktbericht besser als erwartet aus. Das Statistikamt meldete eine Arbeitslosenquote von 5,1 nach 5,2 Prozent im Juli. Experten rechneten im Vorfeld mit einer Quote in Höhe von 5,3 Prozent.

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