- Stefan Limmer - Redakteur

Euro auf Erholungskurs

Die europäische Leitwährung profitierte in den letzten Handelstagen von einer leichten Entspannung der Schuldenkrise. Im Zuge der Erholung stieg der Kurs über die Abwärtstrendlinie. Der Ausbruch eröffnet weiteres Gewinnpotenzial.

Innerhalb eines Monats verlor die europäische Leitwährung gegenüber dem US-Dollar stark an Wert. Von Ende Oktober bis Ende November fiel der Kurs des Euros um rund 10 Cent. Erst an der Unterstützung bei rund 1,32 USD wurde der Absturz gebremst.

Notenbanken und Anleihenplatzierungen stützen

Rückenwind für eine Gegenbewegung erhielt der Euro am Mittwoch von den Notenbanken. Zur Sicherung der Versorgung der Banken mit Liquidität, senkten sie die Dollar-Swapsätze um 50 Basispunkte. Dies kommt vor allem den europäischen Geldinstituten zu Gute. Am Donnerstag konnten außerdem Staatsanleihen von Spanien und Frankreich erfolgreich platziert werden. Die Auktionen trafen, trotz der hohen Renditen, auf eine robuste Nachfrage. Dies beflügelte den Euro-Kurs zusätzlich.

Abwärtstrend gebrochen

Der Euro stieg im Zuge der Erholung über die Abwärtstrendlinie bei 1,3414 USD. Der Ausbruch eröffnet weiteres Gewinnpotenzial. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der nächste Widerstand bei rund 1,36 USD. Anleger die auf diese Bewegung spekulieren wollen, setzen den EUR/USD Mini-Long mit der WKN DZ1QHL. Der Hebel beträgt 5,99. Bei einem Basispreis von 1,1230 USD ist das Knockout-Level bei 1,133 USD zu finden. Aktuell kostet das Zertifikat 16,68 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.

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