Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

Deutsche Bank: 110 Prozent Potenzial

Die Sachkenner des Optionsschein-Trader stellen fest: Bei der Deutschen Bank liegt einiges im Argen. Beispielsweise stufte die US-Ratingagentur Moody’s die Aktie ab. Zudem belastet ein Betrugsfall im Aktienhandel, welcher dem Institut wohl einen Verlust von beinahe einer halben Milliarde Euro verursacht hat. Andererseits hat der Aktienkurs auch schon sehr viel gelitten. Risikobereite Trader sollten deshalb eine Long-Wette auf eine Erholungsbewegung eingehen, denn selbst die Abstufung durch Moody’s hatte der Notierung nicht mehr viel an.

Die Sachkenner des Optionsschein-Trader sehen eine echte Chance auf eine Bodenbildung. Zwischen April und Mai hat sich eine Unterstützung bei 14 bis 13 Euro herausgebildet. Der zweite Boden der Korrekturbewegung ist bereits höher als das vorhergehende Tief. Das bedeutet, Investoren waren nach der ersten Korrektur bereit früher einzusteigen. Die derzeit wichtige Unterstützungs-Marke befindet sich bei 14,17 Euro und die nächste Hürde bei 16 Euro. Obwohl der langfristige Trend wie auch die 200-Tage-Linie abwärts gerichtet sind, ist der erstaunlich feste Kurs bei der Abstufung durch Moody’s ein Zeichen von Stärke. Eine Erholung könnte nahe an die 200-Tage-Linie heranführen, welche derzeit bei 20 Euro verläuft.

Die Sachkenner des Optionsschein-Trader raten risikobereiten Tradern deshalb zum Kauf des endlos laufenden Bull-Zertifikates (WKN CW9VAE) der Citigroup Global Markets Deutschland AG auf die Deutsche Bank AG. Das Kursziel beträgt 20 Euro für die Aktie und der Stoppkurs sollte knapp unterhalb des Tiefs von Mai bei 14,17 Euro gesetzt und zügig angehoben werden. Der Schein ist mit einer Basis und einer Totalverlust-Schwelle bei je 13,55 Euro sowie einem Hebel von derzeit 5,6 ausgestattet. Bei einem Potenzial von 20 Prozent für die Aktie ergibt sich so eine Kurschance von 110 Prozent für das Derivat.

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