Freeport-McMoRan
- Werner Sperber - Redakteur

Derivate-Fachleute: Freeport McMoran liefert eine 300-Prozent-Chance

Der Turnaround-Trader erinnert an die Geschichte von Freeport McMoran Copper & Gold. Im Jahr 1912 wurde im US-Bundestaat Texas die Freeport Schwefelmine in Betrieb genommen. In den 1960er Jahren war Freeport das erste ausländische Unternehmen, das in Indonesien Kupfer und Gold förderte. Im Jahr 1981 kam der Zusammenschluss mit dem Öl- und Gas-Unternehmen McMoran. Heute konzentriert sich der Konzern vor allem auf Kupfer, Molybdän, Gold, Kobalt sowie Öl und Gas aus Amerika, Afrika sowie Indonesien.

 

In den ersten neun Monaten deslaufenden Jahres erlöste Freeport McMoran 10,5 Milliarden Dollar. Das sind sechs Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Weil der Vorstand Abschreibungen vornahm, verschlechterte sich das Nettoergebnis von plus 7,9 Milliarden auf minus 4,2 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal zeichnete sich jedoch die Trendwende ab. Wegen der erholten Ölpreise stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Das Nettoergebnis verbesserte sich von minus 3,8 Milliarden Dollar auf plus 288 Millionen Dollar.

 

Seit dem Jahrestief im Januar erholt sich auch der Aktienkurs deutlich. Die Aufwärtsbewegung ging in stabile Notierungen über, bevor jüngst eine charttechnische Hürde überwunden wurde. Die bevorstehende Kurs-Rallye dürfte zunächst bis zum Hoch aus dem vergangenen Jahr bei 21 Euro führen und langfristig bis zum Hoch aus dem Jahr 2011 bei 35,80 Euro ansteuern. Das bedeutet ein Turnaround-Kurspotenzial von mehr als 160 Prozent. Der Turnaround-Trader rät deshalb zum Kauf der Aktie mit einem Stoppkurs bei 11,50 Euro. Wer es riskanter mag, der sollte den endlos laufenden, nicht währungsgesicherten Call-Optionsschein (WKN CD5FR8) der Commerzbank auf Freeport McMoran kaufen. Der Schein ist mit einem Basispreis bei 7,24 Dollar, einer Totalverlust-Schwelle bei 7,97 Dollar und einem Hebel von derzeit 1,8 ausgestattet. Das Kurspotenzial beträgt rund 300 Prozent.

 


 

Magier der Märkte: Next Generation: Teil 1

Autor: Jack D. Schwager
ISBN: 9783864700958
Seiten: 256 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. Juni 2013
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

"Magier der Märkte" – für dieses Werk genießt Jack Schwager in der Welt der Trader und Anleger seit vielen Jahren Kultstatus. Die Original-"Magier" stehen in jedem gut sortierten Börsianer-Bücherschrank. Jetzt legt Jack Schwager nach vielen Jahren endlich wieder ein neues Werk vor: "Hedge Fund Market Wizards" lässt die Besten ihrer Zunft zu Wort kommen – Hedgefonds-Manager, die jeden Tag aufs Neue beweisen müssen, dass sie die Fähigkeit haben, für ihre Investoren Gewinne zu erzielen. In Teil 1 dieses Werks interviewt Schwager eine ganz spezielle Gruppe von Fondsmanagern: die Makro-Trader.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Freeport-McMoran: 860 Prozent Potenzial

Die Fachleute des Turnaround-Traders raten risikobereiten Anlegern zum Kauf des endlos laufenden, nicht währungsgesicherten Call-Optionsscheines (WKN CD2ZLT) der Commerzbank AG auf die Freeport-McMoran Copper & Gold Inc. Der Schein ist mit einem Basispreis bei 5,01 Dollar, einer … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Freeport McMoRan: Der Icahn-Effekt

Der Einstieg von Carl Icahn bei Freeport McMoRan schürt die Hoffnung auf Veränderung. Der Investor dürfte kräftig mitmischen – und das zum Wohl der Aktionäre. DER AKTIONÄR hat die heiße Wette des Milliardärs unter die Lupe genommen. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Freeport McMoRan: Barrick Gold 2.0

Schulden, jede Menge Schulden. Das zeichnete die Bilanz des Rohstoffkonzerns Freeport McMoRan aus. Das Unternehmen hat vor allem durch den Kauf des Ölgeschäfts zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt einen hohen Schuldenstand angehäuft. Der Bärenmarkt der Rohstoffe in den vergangenen Jahren hat das … mehr