- Werner Sperber - Redakteur

Derivate-Experten: HUI hat noch 180 Prozent Potenzial, gehebelt 480 Prozent

Die Sachkenner des Turnaround-Trader erinnern an die Talfahrt des NYSE Arca Gold BUGS Kurs-Index (Basket of 16 biggest Unhedged Gold Stocks; BUGS, also einem Korb von Aktien von Goldkonzernen, die sich vergleichsweise wenig oder gar nicht durch Vorwärtsverkäufe gegen sinkende Goldpreise absichern) zwischen September 2011 (als Gold den Rekordpreis erreichte) und Dezember 2015 (als der Tiefpunkt dieser Baisse erreicht worden ist). Das Minus von 84 Prozent war dabei rund doppelt so hoch wie der Verlust beim Goldpreis an sich, der sich auf 45 Prozent belief. Seit Dezember 2015 holt der HUI, wie der Index auch genannt wird, jedoch mächtig auf. Von 100 Punkten im Januar 2016 hat er sich mittlerweile mehr als verdoppelt. Doch damit wurde lediglich ein Bruchteil der vorangegangenen Verluste aufgeholt.

Derzeit konsolidiert der Gold BUGS Index, was eine hervorragende Einstiegsgelegenheit darstellt. Bis zum Rekordhoch von September 2011 errechnet sich noch ein Potenzial von rund 180 Prozent. Die Sachkenner des Turnaround-Trader raten deshalb zum Kauf des börsennotierten Fonds (ETF; WKN ETF091) der Commerz Funds Solutions S.A. auf den HUI. Dieser ETF bildet den Index im Verhältnis 1:10 ab. Das Kursziel beträgt 56 Euro und der Stop-Loss sollte bei 17 Euro gesetzt werden. Risikobereite Investoren sollten das endlos laufende, nicht währungsgesicherte Bull-Zertifikat (WKN HU3N1K) der HypoVereinsbank auf den HUI kaufen. Der Schein ist mit einem Basispreis und einer Totalverlust-Schwelle bei je 142,20 Punkten sowie einem Hebel von momentan 2,7 ausgestattet.

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