Netflix
- Werner Sperber - Redakteur

Derivate-Experten: 320 bis 800 Prozent Gewinn mit Netflix möglich

Die Spezialisten des Optionsscheine-Trader gehen von einem Ende der Korrektur des Aktienkurses von Netflix aus, nachdem die Notierung die Marke von 100 Dollar wieder überwunden hat. Das US-Unternehmen bietet Videos an und gehört mit dem Portfolio an TV-Serien und Filmen zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche. Die Analysten der US-Bank Morgan Stanley schätzen, die Zahl der Kunden in den USA wird von derzeit 45 Millionen bis zum Jahr 2020 auf 65 bis 70 Millionen steigen und weltweit auf 85 Millionen. Im Jahr 2025 sollen rund 135 Millionen Menschen einen Vertrag mit Netflix haben.

Sobald sich Netflix weltweit in Stellung gebracht hat, sinken die Kosten für die Erschließung der neuen Märkte und Umsatz sowie Gewinn werden enorm steigen. Die Analysten der UBS schätzen, der Umsatz werde sich von 2016 bis zum Jahr 2020 auf 21,2 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln und der Gewinn um mehr als 7.600 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar zulegen. Alleine im nächsten Jahr soll das Nettoergebnis um gut 1.100 Prozent auf 639 Millionen Dollar steigen. Wenn die nächsten Quartalsergebnisse auf einen solchen Ertrag in etwa hindeuten, dürften die Aktienkurse erneut nach oben schnellen. Die Analysten der UBS geben das Kursziel im „Basis-Szenario“ mit 141 Dollar und im „Upside-Szenario“ mit 200 Dollar an.

Die Spezialisten des Optionsscheine-Trader raten risikobereiten Anlegern deshalb zum Kauf des endlos laufenden, nicht währungsgesicherten Long-Zertifikats (WKN VN1KHB) der Bank Vontobel Europe AG auf Netflix. Der Schein ist mit einem Basispreis bei 83,39 Dollar, einer Totalverlust-Schwelle bei momentan 87,45 Dollar und einem Hebel von derzeit 8,4 ausgestattet.

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