- Stefan Limmer - Redakteur

Der Euro lässt sich von S&P nicht beeindrucken!

Das Währungspaar Euro/US-Dollar reagiert unbeeindruckt auf die Abstufungen der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Die Erholungsbewegung ist voll im Gange. Für zusätzlichen Rückenwind sorgen positive Wirtschaftsdaten aus China. Auch aus charttechnischer Sicht ist weiteres Aufwärtspotenzial vorhanden.

Die Ratingagentur S&P stufte Ende vergangener Woche die Bonität von neun Euro-Länder herab. Unter anderem büßten Frankreich und Österreich das Top-Rating für die Kreditwürdigkeit ein. Zudem senkte die Agentur am Montag die Bewertung des Rettungsfonds EFSF von der Bestnote „AAA“ auf „AA+“. Die europäische Leitwährung ließ sich von diesem Bewertungsrundumschlag aber nicht beeindrucken. Die Euro befindet sich auf Erholungskurs. 

Positive Überraschung aus China  

Für zusätzlichen Rückenwind sorgen die Chinesen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in China besser ausgefallen als von Experten erwartet wurde. Im vierten Quartal 2011 verzeichnete China ein sattes Plus in Höhe von 8,9 Prozent. Im Vorfeld wurde mit einem Wachstum von 8,6 Prozent gerechnet. Aus charttechnischer Sicht notiert der Euro-Kurs knapp unter der Abwärtstrendlinie, die bei rund 1,2860 USD verläuft. Ein Ausbruch über diese psychologisch wichtige Kursmarke sollte zu Anschlussgewinnen führen. Die nächste charttechnische Hürde ist dann am Widerstand bei 1,30 USD zu finden. Anleger, die auf eine Fortsetzung der Erholung spekulieren wollen, setzen auf den Mini-Future-Optionsschein mit der WKN DZ7 10D. Der Basispreis ist bei 1,0977 USD zu finden, das Knock-out-Level bei 1,1062 USD. Der Hebel beträgt 7,22. Aktuell kostet das Knock-out-Zertifikat 14,15 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stopp-Loss gearbeitet werden. 


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