DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX schmiert ab - ISM-Index enttäuscht

In den USA ist der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe überraschend stark eingebrochen. Der deutsche Aktienmarkt nimmt diese Nachricht negativ auf und fällt auf ein Tagestief. Im Gegenzug schießen Euro und Gold in die Höhe.

Schwache Daten

Damit hatte von den Experten niemand gerechnet. Der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe fiel im Januar auf 51,3 Punkte nach 56,5 Punkten im Dezember. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Experten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 56,0 Zähler gerechnet.

Die schwachen Daten haben den DAX daraufhin um rund 65 Zähler auf 9.209 Punkte abstürzen lassen. Mittlerweile notiert der DAX sogar unter 9.200 Zählern. Gleichzeitig ist der Goldpreis um 15 Dollar auf 1.263 Dollar in die Höhe geschossen. Der Euro hat ebenfalls an Stärke gewonnen und wieder die Marke von 1,35 Dollar überwunden.

Hohe Nervosität

Wie DER AKTIONÄR bereits mehrfach berichtet hat, ist es noch zu früh, die Korrektur am deutschen Aktienmarkt für beendet zu erklären. Die Nervosität der Anleger ist sehr hoch, die Angst vor stärker fallenden Kursen präsent. Vorerst empfiehlt es sich, an der Seitenlinie zu verharren und ein Abstauberlimit für den Turbo-Bull CT8 UMH im Bereich von 9.000 Zählern zu platzieren.

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