DAX
- Marion Schlegel - Redakteurin

DAX-Check: Ukraine und EZB weiter im Fokus – RWE top, Commerzbank Flop

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag keinen klaren Trend eingeschlagen. Der DAX notiert am ersten Handelstag im September gegen Mittag 0,14 Prozent tiefer bei 9.457,21 Punkten. In der Vorwoche hatte der DAX um 1,40 Prozent zugelegt, während die Bilanz für den August mit plus 0,67 Prozent bescheidener ausfiel. Am Montag präsentierten sich insbesondere die Titel von RWE sehr stark. Mit einem Plus von knapp einem Prozent auf 30,07 Euro führen sie die Gewinnerliste im DAX zum Mittag an. Die Aktie profitierte dabei von einem etwas optimistischeren Analysten-Kommentar von Seiten der UBS. Auf der Verliererseite stand hingegen die Commerzbank ganz vorne. Das Papier verlor 1,1 Prozent auf 11,39 Euro.

Die bestimmenden Themen
Die gestiegenen asiatischen Börsen gaben dem DAX positive Impulse, während diese aus den USA fehlen. Dort bleiben am Montag die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen. Anleger begaben sich deswegen in den Abwarten-Modus. Der Anlegerfokus richte sich weiterhin auf die Krise in der Ukraine, sagte IG-Marktstratege Chris Weston. Zudem warteten Anleger auf die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnertag. Ob die EZB ihre Geldschleusen weiter öffnet, gilt aber als ungewiss. Die EU-Regierungschefs haben sich auf ihrem Gipfel vom Wochenende noch nicht auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt.
Etwas belastet hat zudem die eingetrübte Stimmung in der Industrie im Euroraum. Auch in Deutschland ging der Indikator stärker zurück als bislang ermittelt.

Stopp beachten
Aus charttechnischer Sicht hat sich nach dem fast unveränderten Stand am Montag nichts geändert. Anleger bleiben deswegen in ihrer Restposition beim Turbo-Call mit der WKN DZN 253 weiter investiert. Zuletzt war der DAX bereits nahe an den empfohlenen Stopp bei 9.360 Punkten heran gelaufen, er hat diesen aber noch nicht erreicht. Anleger behalten den Stoppkurs zur Absicherung weiter bei.

(Mit Material von dpa-AFX)

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