DAX
- Marion Schlegel - Redakteurin

DAX-Check: Schwacher Jubiläumsstart erwartet

Nach der Aufholjagd in der vergangenen Woche wird der deutsche Leitindex zum Wochenauftakt etwas leichter erwartet. Schwächere Vorgaben aus den USA und Asien dürften belasten.

Der DAX hat sich in der vergangenen Woche von der deutlichen Korrektur etwas erholen können. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex bei 7.959,22 Zählern. Beruhigende Signale der Federal Reserve (Fed) und ermutigende Konjunkturdaten haben die Märkte in der zuletzt wieder beruhigt. Die US-Notenbank, die mit der Ankündigung, die expansive Geldpolitik zu beenden, für Kursverluste gesorgt hatte, ruderte etwas zurück und zerstreute die Sorgen der Anleger um ein Ende der laxen Geldpolitik. Zudem lenkten die zuletzt ausgesprochen positiven Konjunkturdaten von den geldpolitischen Rahmenbedingungen ab.

Zu seinem 25. Geburtstag wird der DAX am Montagmorgen allerdings schwächer erwartet. Der Broker Gekko Markets taxiert den deutschen Leitindex zum Wochenstart 0,33 Prozent tiefer bei 7.993 Punkten. Die Vorgaben aus Übersee sind überwiegend negativ: Der Dow Jones Industrial war tiefer ins Wochenende gegangen und der Future auf den US-Leitindex gab um 0,60 Prozent nach seit Xetra-Schluss am Freitag. In Asien überwogen die Kursverluste.


Abstauberlimit setzen

Die charttechnische Lage hat sich in der zurückliegenden Woche zwar aufgehellt, ausgestanden ist die Korrektur jedoch noch nicht. Vom Zwischentief bei 7.655 Punkten konnte sich der DAX zunächst bis auf 8.000 Punkte erholen, scheiterte jedoch am horizontalen Widerstand bei 8.074 Punkten. Erste positive Signale generiert der DAX erst, wenn diese Marke durchbrochen wird. Knapp darüber verläuft aktuell auch die Abwärtstrendlinie der Korrekturformation. Erst wenn diese beiden Marken überwunden werden, ist der Weg zum Jahreshoch frei. Auf der Unterseite gilt es, das letzte Tief bei 7.655 Punkten zu beachten. Fällt der Index unter diese Unterstützung, ist ein Test der Horizontalen bei 7.500 Punkten wahrscheinlich.

DER AKTIONÄR empfiehlt weiterhin ein Abstauberlimit beim Turbo-Call mit der WKN DZD 34G zu setzen. Dieses sollten Anleger im Bereich von 2,58 Euro oder 7.660 Zählern setzen.

Mit Material von dpa-AFX.

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