DAX
- Marion Schlegel - Redakteurin

DAX-Check: Rekordverdächtig

Immer neue Rekordmarken hat der DAX in den vergangenen Tagen erklommen. Mittlerweile wird die Luft allerdings merklich dünner.

Der DAX ist nicht zu bremsen. Auch am Pfingstmontag hat der deutsche Leitindex seine Rekordfahrt fortgesetzt. Bei 8.456,24 Punkten markierte der DAX eine neue Höchstmarke. Zuletzt gelang es sogar, die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrends nach oben zu durchbrechen. Mittlerweile wird die Luft allerdings merklich dünner. Immerhin hat der DAX in den vergangenen Wochen eine Rallye hingelegt, die das Börsenbarometer um mehr als 900 Punkte nach oben katapultiert hat. Zudem ist der Relative-Stärke-Index (RSI) mittlerweile in die obere Extremzone vorgedrungen, so dass eine Konsolidierung immer wahrscheinlicher und auch wünschenswert wird. Ein erneuter Text des alten Hochs bei 8.152 oder der Marke von 8.070 Punkten ist dabei nicht auszuschließen. Sollte dies eintreten, kann die Konsolidierung für den Neueinstieg oder den Ausbau der bestehenden Positionen genutzt werden. Erst der Fall unter die Marke von 8.000 Punkten würde die Warnglocken läuten lassen. Anleger bleiben deswegen weiterhin im empfohlenen Turbo-Long mit der WKN DZ7 1TB investiert uns sichern die Position mit einem Stopp bei 8.000 Punkten oder 21,00 Euro nach unten ab. 

US-Notenbank im Fokus

Am heutigen Dienstag wird der DAX nach den zehn Gewinntagen in Folge zum Handelsauftakt etwas schwächer erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,18 Prozent tiefer bei 8.441 Punkten. Die Bedenken der Anleger, dass die US-Notenbank Fed ihre lockere Geldpolitik beenden könnte, habe bereits an der Wall Street für moderate Verluste gesorgt und auch die Börsen Asiens belastet, sagte Händler Darren Clarke von Gekko Markets. Daher könnten Anleger nach der jüngsten Rekordserie zunächst auf Gewinnmitnahmen setzen. Die Vorgaben aus Übersee sind negativ. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial büßte seit dem Xetra-Schluss am Montag 0,22 Prozent ein und die Börsen Asiens verzeichneten überwiegend moderate Verluste. Auf der Konjunkturseite geht es heute noch ruhig zu, bevor am Mittwoch die Zentralbanken mit ihren Sitzungsprotokollen in den Fokus rücken.

Mit Material von dpa-AFX.

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