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- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX-Check: Asiens Börsen unter Druck - deutsche Aktien auch?

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Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Mittwochmorgen schwächer. Nach den wenig positiven Vorgaben von der Wall Street kommen aus Asien nur schlechte Impulse. Der Nikkei notiert am Morgen 2,6 Prozent oder 400 Punkte tiefer, der breiter gefasste MSCI Asia Pacific Index lag zuletzt 1,5 Prozent unter dem Vortagesschluss bei 136,00 Zählern.

Vor allem die Sorgen um die Wirtschaftsmacht China belasten derzeit die Kurse. Hinzu kommt natürlich auch die Krise in Osteuropa, die durch das Referendum am Wochenende noch einmal angeheizt werden dürfte. Carl Tannenbaum, Chefvolkswirt bei Northern Trust Corp. in Chicago, sprach von einem sehr spannenden Jahr für China, wo sich wegen der exzessiven Kreditvergabe im  Immobiliensektor Blasen gebildet hätten. China müsse mit äußerster Vorsicht vorgehen, damit die Bemühungen, die Dinge unter Kontrolle zu bringen, keine sehr große Korrektur bewirkten.

DAX wieder unter dem Aufwärtstrend

Der XDAX notiert wenige Minuten nach Handelseröffnung bei 9.236 Punkten und damit deutlich unter dem Xetra-Schluss vom Vortag. Bleibt es dabei, ist auch der seit Juni 2013 gültige Aufwärtstrend nicht mehr gültig. Entscheidend wäre dann, ob die Unterstützung bei 9.200 Zählern verteidigt werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, droht ein Rücksetzer auf 9.000 Punkte.

DAX; Chart;

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung, keine Long-Engagements beim DAX einzugehen. Ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis ergäbe sich im Bereich von 9.000 Punkten. Mutige Anleger platzieren deshalb für den DAX Turbo-Long mit der WKN DZP 26T ein Abstauberlimit bei 7,34 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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