DAX
- Marion Schlegel - Redakteurin

DAX-Check: Leichtes Plus erwartet

Zum Start der neuen Woche wird der DAX mit leichten Gewinnen erwartet. Allerdings ist am Nachmittag mit keinen Impulsen aus den USA zu rechnen. Dort sind die Börsen aufgrund des Memorial Days geschlossen.

Am Freitag hat der DAX seine am Donnerstag gestartete Konsolidierungsfahrt fortgesetzt. Der deutsche Leitindex ging mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 8.305,32 Punkten aus dem Handel. Der Index ist damit in den seit November vergangenen Jahres ausgebildeten Aufwärtstrendkanal zurückgekehrt. Nach zuvor zwölf Gewinntagen in Folge ist eine derartige Verschnaufpause aber keineswegs ein Grund zur Beunruhigung, im Gegenteil diese ist aus charttechnischer Sicht sogar mehr als wünschenswert. Wichtig ist allerdings, dass der DAX die Unterstützungen bei 8.152 Punkten sowie bei 8.070 Zählern verteidigen kann.

Gute Vorgaben aus den USA

Nach der Korrektur vor dem Wochenende wird der DAX zum Handelsstart am Montag jedoch mit zumindest moderaten Gewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,57 Prozent höher bei 8.353 Punkten. Die gute Entwicklung an der Wall Street am Freitag - der Dow Jones war nach anfänglichen Verlusten noch ins Plus gedreht - dürften auch am deutschen Aktienmarkt für eine freundliche Stimmung sorgen, sagte Händler Vinay Sharma von Gekko Markets. Die Vorgaben sind aus den USA sind entsprechend positiv: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg seit dem Xetra-Schluss am Freitag um 0,60 Prozent. Die Börsen Asiens fanden indes keine einheitliche Richtung. Größere Verluste gab es erneut am zuletzt sehr volatilen japanischen Aktienmarkt. Ansonsten rechnet Sharma angesichts fehlender Impulse auf der Konjunkturseite sowie geschlossener Börsen in Großbritannien und den USA mit einem eher ruhigen Handelstag.

Doppelte Chance auf Gewinne

Anleger, die im empfohlenen Turbo-Long mit der WKN DZ7 1TB investiert sind, sollten ihre Position weiter laufen lassen, allerdings in jedem Fall den Stopp bei 8.000 Punkten oder 21,00 Euro beachten. Denn ein Rutsch darunter würde das charttechnische Bild deutlich eintrüben. Investoren, die noch nicht im DAX engagiert sind, lassen weiterhin, wie bereits empfohlen, ihr Abstauberlimit knapp über 8.070 Punkten laufen. Risikobereitere Naturen können dabei beispielsweise auf den Turbo-Long mit der WKN DZK 7JR setzen. Das Kauflimit liegt bei 6,29 Euro oder 8.080 Punkten.

Mit Material von dpa-AFX.

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