DAX
- Marion Schlegel - Redakteurin

DAX-Check: Konsolidierung nach Rallye

Die Rallye-Bewegung des DAX mit zwölf Gewinntagen in Folge hat am Donnerstag ein Ende gefunden. Nun könnte ein Test des Ausbruchsniveaus anstehen.

Nach dem deutlichen Rücksetzer am Donnerstag, als der DAX mehr als zwei Prozent auf 8.351,98 Punkte verlor, wird der Freitag vorerst freundlicher erwartet. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen 0,16 Prozent höher bei 8.364 Punkten. Die leichte Erholung der US-Börsen bis zum Handelsende - diese hatten ihr Minus eingedämmt - dürfte den Markt zunächst stützen, sagte Marktstratege Stan Shamu von IG. Allerdings sei das Vertrauen der Anleger in den Aufwärtstrend etwas angeschlagen. Die Vorgaben sind verhalten. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial  stieg seit dem Xetra-Schluss am Donnerstag um 0,04 Prozent. Die Börsen Asiens verzeichneten hingegen überwiegend Verluste. Auch die Talfahrt des japanischen Nikkei hat sich am Freitag fortgesetzt. Der Index verliert derzeit mehr als 260 Punkte auf 14.216 Zähler. Zumindest konnte aber die Marke von 14.000 Punkten zurückerobert werden, die im Handelsverlauf bereits gefallen war. Am Donnerstag verzeichnete der Nikkei ein Minus von mehr als 1.000 Punkten oder 7,3 Prozent und somit den größten Tagesverlust seit mehr als zwei Jahren.

Auf der Konjunkturseite dürften sich die Blicke am Freitagvormittag auf das deutsche Ifo-Geschäftsklima und am frühen Nachmittag auf den Auftragseingang langlebiger Güter in den USA richten.

Unterstützungen im Fokus

Auch wenn der DAX am Donnerstag mehr als zwei Prozent verloren hat, ist das mittelfristig positive Bild keineswegs eingetrübt. Nach der massiven Rallyebewegung der vergangenen Tage war eine Konsolidierung mittlerweile überfällig und auch gesund gewesen. Wichtig ist nun allerdings, dass die Unterstützungen im Bereich von 8.152 und 8.070 Zählern erfolgreich verteidigt werden können. Neueinsteiger können versuchen, sich mit Abstauberlimits in dieser Zone auf die Longseite zu begeben. Alle anderen lassen ihre Position im empfohlenen Turbo-Long mit der WKN DZ7 1TB weiter laufen. Da sich das charttechnische Bild jedoch bei einem Fall unter die Marke von 8.000 Punkten deutlich eintrüben würde, sollten Investoren die Stoppkurse in diesem Bereich platzieren.

Mit Material von dpa-AFX.

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