DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX-Check: Ein Hauch von Panik

Der deutsche Aktienmarkt gerät am frühen Nachmittag immer tiefer in die Verlustzone. Grund sind stärker als erwartete ADP-Zahlen aus den USA. Sie könnten die US-Notenbank Fed veranlassen, den Geldhahn früher zuzudrehen als von Experten prognostiziert.

Laut dem Bericht des privaten Dienstleisters ADP hat in den USA die Zahl der Beschäftigten (ex Agrar) im November um 215.000 zugenommen. Experten hatten aber lediglich einen Anstieg um 174.000 erwartet. Die starken Arbeitsmarktzahlen verheißen an den Börsen derzeit nichts Gutes. Je besser die Zahlen, so der allgemeine Glaube, umso früher drosselt die US-Notenbank ihre Geldpolitik.

DAX unter 9.100 Punkten

Der DAX fiel zwischenzeitlich um 155 Zähler oder 1,7 Prozent auf 9.069,82 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit dem 13. November. Der deutsche Leitindex hat im Zuge dessen auch den kurzfristigen, seit September gültigen Aufwärtstrend gebrochen. Um das Gap bei 9.055 Punkten zu schließen, hat es bislang aber noch nicht gereicht.

Kurzfristiges Verkaufssignal

Kurzfristig betrachtet hat der DAX auf "Verkaufen" umgeschaltet. Allerdings wartet bei 9.000 Punkten eine massive Unterstützungszone, die der Index nicht so einfach unterschreiten wird. Trading-orientierte Anleger platzieren daher bei 9.000 Punkten ein Abstauberlimit. Für den Turbo-Optionsschein mit der WKN DZP 3C5 bedeutet das ein Kauflimit von 7,85 Euro. Der Stopp wird bei Erreichen des Limits auf 7,15 Euro festgesetzt.

Aktuelle Empfehlung im DAX
DAX Turbo-Long
WKN DZP 3C5
Kauflimit 7,85 €
Stoppkurs 7,15 €

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