DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX-Check: Dow verliert 300 Punkte - ziehen deutsche Aktien jetzt nach?

Der deutsche Aktienmarkt steht am Donnerstagmorgen unter Druck. Schwache Vorgaben von der Wall Street und aus Asien sowie ein sich verschärfender Konflikt im Jemen drücken auf die Stimmung. Der DAX steht vor einem ersten deutlichen Verkaufssignal, was weitere Kursverluste nach sich ziehen könnte.

Die New Yorker Börsen hatten am Vorabend ihre Verluste bis Handelsschluss stetig ausgeweitet. Händlern zufolge litt die Wall Street unter der Unsicherheit um eine mögliche Eskalation im blutigen Konflikt im Jemen. Wegen dieser Sorgen seien wiederum die Öl-Preise gestiegen. In Asien zeigt sich am Morgen die Tokioter Börse auffällig schwach.

Deutsches Konsumklima weiter im Aufwind

Das Konsumklima in Deutschland hellt sich hingegen weiter auf. Der vom Marktforschungsinstitut Gfk berechnete Indikator für das Konsumklima im April legte spürbar von 9,7 auf 10,0 Punkte zu. Volkswirte hatten nur mit einem Stand von 9,8 Punkten gerechnet. Ein Mix aus günstigen Energiepreisen, robustem Arbeitsmarkt und Mini-Zinsen hätten für mehr Kauflaune in Deutschland gesorgt.

Technisches Verkaufssignal

Der DAX hatte in den letzten Wochen ein absteigendes Dreieck ausgebildet mit dem Hochpunkt bei 12.219 Zählern und  einer Grundlinie bei 11.800 Zählern. Mit dem Ausbruch aus dieser Chartformation nach unten ergibt sich ein kurzfristiges Kursziel bei 11.400 Punkten, indem man den Abstand zwischen Grundlinie und Hoch an das Ausbruchsniveau anlegt. Bei 11.400 liegt zudem eine horizontale Unterstützung.

 DAX; Chart;

Die Konsolidierung im DAX ist überfällig und durchaus gesund. Auch ein Rückfall in den Bereich von 11.000 Zählern wäre kein Betriebsunfall, weil der seit Oktober gültige Aufwärtstrend immer noch intakt wäre. DER AKTIONÄR empfiehlt daher den Kauf des Turbo-Shorts der DZ Bank mit der WKN DG4ETQ. Der Stopp sollte knapp oberhalb von 11.800 Punkten im DAX platziert werden.

 

 

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