DAX
- Marion Schlegel - Redakteurin

DAX-Check: Deutsche Bank, Commerzbank und Infineon Top-Gewinner, Index tankt Kraft

Nach einem starken Wochenauftakt hat der DAX in der vergangenen Woche einen Großteil seiner Anfangsgewinne wieder abgeben müssen. Grund waren Gewinnmitnahmen infolge der weiteren Eskalation des Konflikts in der Ukraine. Zudem belasteten zum Wochenausklang die Inflationsdaten aus der Eurozone. Zwar ist die Teuerungsrate im August wie erwartet auf den tiefsten Stand seit Oktober 2009 gefallen. „Die Fantasie auf weitergehende Maßnahmen bleibt angesichts dieser Werte grundsätzlich erhalten“, erklärt hierzu Helaba-Volkswirt Ralf Umlauf. Allerdings seien die Erwartungen bereits in den letzten Tagen gestiegen, und mit Blick auf entsprechende Schritte bereits bei der EZB-Sitzung in der laufenden Woche „baut sich allmählich Enttäuschungspotenzial auf“. Zudem fiel zum Wochenschluss das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan in den USA überraschend besser aus als erwartet, was jedoch wieder eine zunehmende Straffung der Notenbankpolitik befürchten lässt. Das Konsumklima stieg auf 82,5 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt lediglich mit 80 Zählern gerechnet.

Wichtige Marken
Mit dem jüngsten Kursrückgang rutschte der DAX sowohl unter die 200-Tage-Linie, die derzeit bei 9.516 Punkten verläuft, als auch unter die horizontale Unterstützung bei 9.500 Punkten zurück. Wichtig ist es nun, dass die massive Supportzone bei 9.400 Zählern verteidigt werden kann. In diesem Bereich verläuft auch der seit Anfang August ausgebildete kurzfristige Aufwärtstrend. Knapp darunter würde der DAX zudem bei 9.334 Zählern auf das wichtige 38,2%-Fibonacci-Retracement treffen. Unterstützung erhielt der DAX auch von den Bankentiteln. Die Deutsche Bank legte mehr als vier Prozent zu, die Commerzbank gut drei Prozent. Die Aktie von Infineon komplettiert das Top-Trio der Woche.
Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, mit dem Turbo-Call mit der WKN DZN 253 auf eine Erholung zu setzen, können sich mittlerweile über ein Kursplus von mehr als 50 Prozent freuen. Stopp bei 9.360 Punkten weiter beachten!

(Mit Material von dpa-AFX)

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