DZ Bank Knock-Out DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX-Check: Charttechnische Ampeln stehen auf Rot

Der DAX hat eine rabenschwarze Woche hinter sich. Der deutsche Leitindex verlor auf Wochenbasis mehr als 300 Punkte. Aus technischer Sicht hat sich damit das positive Bild der Vorwoche komplett gedreht - kurzfristig könnten die Bären das Zepter am Frankfurter Börsenparkett übernehmen.

Klassische Bullenfalle

Bis zur Wochenmitte hatte es am deutschen Aktienmarkt noch ganz gut ausgesehen. Der DAX näherte sich gerade wieder der 9.600-Punkte-Marke, doch die Angst vor einer Eskalation in der Ukraine und ein Strauß durchwachsener Wirtschaftsdaten veranlassten viele Investoren, auf die sichere Seite zu wechseln und Gewinne mitzunehmen.

Ein Warnung hätte einem schon die fehlende Dynamik nach dem Ausbruch aus der Bullenflagge sein sollen. In einem stabilen Aufwärtstrend hätte dies normalerweise für Anschlusskäufe sorgen müssen. Im Nachhinein betrachtet war dies aber eine klassische Bullenfalle, auf die weitere Kursverluste folgen sollten.

Neues Verkaufssignal

Mittlerweile hat der DAX sogar den wichtigen Bereich zwischen 9.400 und 9.430 Zählern – hier verlaufen neben der 90-Tage-Linie noch mehrere horizontale Unterstützungen sowie das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung zwischen 8.913 und 9.720 Punkten – unterschritten und damit ein Verkaufssignal generiert. Am Freitag notierte Deutschlands Leitindex sogar zeitweise bei 9.260 Zählern.

DAX; Chart;

Aus technischer Sicht sollte sich der kurzfristige Abwärtstrend fortsetzen. Der nächste Zielkorridor liegt zwischen der 9.000-Punk­te-Marke und der 200-Tage-Linie, die bei 8.943 Punkten verläuft.

Short-Position für Mutige

Für risikobereite Anleger bietet sich der Turbo-Short der DZ Bank mit der WKN DZP 4W1 an. Der Stoppkurs für den Schein mit Hebel 11 wird bei 7,25 Euro platziert.

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