DZ Bank Knock-Out DAX
- Marion Schlegel - Redakteurin

DAX-Check: Aufholjagd geht weiter

Der deutsche Leitindex konnte am Montag freundlich in den Handel starten. Dabei wurde auch der kurzfristige Abwärtstrend nach oben durchbrochen. Das bisherige Allzeithoch rückt ebenfalls wieder in Reichweite.

Auch am Montag hat sich die Aufholjagd von Freitagabend weiter fortgesetzt. Der DAX legte bis Börsenschluss 0,6 Prozent auf 8.307,69 Zähler zu. Das Abstauberlimit für den Turbo-Bull mit der WKN DZK 7JR hat sich demnach bereits bezahlt gemacht. Seit dem Kauf notiert der deutsche Leitindex mehr als 200 Prozent im Plus. Anleger sollten zur Absicherung ihrer Position allerdings einen relativ engen Stopp im Bereich von 7.950 Punkten oder 4,88 Euro wählen. Unterstützung erhält der DAX nach wie vor vom Märzhoch dieses Jahres bei rund 8.070 Zählern sowie der 90-Tage-Linie, die derzeit bei 7.933 Zählern verläuft. Aus charttechnischer sicht hat der DAX aber bereits den kurzfristigen Abwärtstrend nach oben verlassen können, so dass schon bald ein erneuter Test des erst vor Kurzem bei 8.557,86 Punkten markierten Allzeithochs erfolgen könnte.

Leich im Minus erwartet

Für den Handelsstart am Dienstag wird der DAX nach den zuletzt deutlichen Kursgewinnen vorerst moderat im Minus erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen um 0,39 Prozent tiefer bei 8.275 Punkten. In den Fokus der Investoren rückt die Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts über den Euro-Rettungsschirm. Im September 2012 hatte Deutschlands höchstes Gericht unter Auflagen den Weg für den deutschen ESM-Beitrag vorläufig frei gemacht. Die Rolle der Europäischen Zentralbank soll in dem jetzt anstehenden Hauptsacheverfahren geprüft werden. Die Vorgaben für den DAX sind indes durchweg negativ: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel seit dem Xetra-Schluss am Montag um 0,30 Prozent. An Japans Börsen ging es nach unten. Die japanische Zentralbank (BoJ) beschloss, ihren Kurs der extrem lockeren Geldpolitik vorerst unverändert fortzusetzen. Allerdings war darüber spekuliert worden, dass die BoJ den heimischen Bankinstituten Liquidität für einen noch längeren Zeitraum als bisher zur Verfügung stellen könnte.

Mit Material von dpa-AFX.

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