DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX-Check: Kampf um die 9.300-Punkte-Marke

Der DAX nimmt am Montag eine Auszeit. Seit dem Morgen bewegt sich der deutsche Leitindex in einer sehr engen Range seitwärts. Auch die jüngsten Daten vom US-Häusermarkt können den deutschen Aktien keinen neuen Impuls liefern.

Hauspreise steigen weniger stark als erwartet

In den USA sind die Hauspreise etwas weniger gestiegen als erwartet. Im September kletterte der FHFA-Hauspreisindex um 0,3 Prozent zum Vormonat, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Analysten hatten mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet. Dafür wurde das Plus im Vormonat von 0,3 Prozent auf 0,4 Prozent angehoben.

Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde der Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae. Bei der Indexberechnung werden die Verkaufspreise von Häusern verwendet, deren Hypotheken von Freddie Mac und Fannie Mae gekauft oder garantiert wurden.

Enge Seitwärtsrange

Der DAX tendiert seit 9:00 Uhr lustlos seitwärts. Die Tagesrange reicht von 9,292 Punkten auf der Unter- bis zu 9.316 Zählern auf der Oberseite. Zur Erinnerung: Das Allzeithoch, das der Blue-Chip-Index am Montag markierte, liegt bei 9.323,44 Punkten.

DAX;Chart

Marktstratege Craig Erlam vom Broker Alpari in London zeigte sich nicht überrascht von dem weiterhin eher ruhigen Handelsgeschehen nach der Rekordjagd. Wegweisende Impulse erwartet er erst vom US-Arbeitsmarktbericht für November zum Ende der kommenden Woche. Händlerin Anita Paluch von der Varengold Bank sieht auch im heutigen Konjunkturkalender keine potenziellen Treiber, die den Aktienmärkten neues Leben einhauchen könnten. Die ersten Daten zum Immobilienmarkt blieben am Nachmittag aus den USA ohne Wirkung. Nun wird das US-Verbrauchervertrauen erwartet. Vor der nächsten stärkeren Kursbewegung dürften die Börsen aus Sicht von Paluch aber vermutlich erst einmal ihren jüngsten Anstieg konsolidieren.

20 Prozent Plus

Die Kaufempfehlung für den DAX Turbo-Bull mit der WKN HY0 GU9 (Kaufkurs: 9,37 Euro; aktueller Kurs 11,37 Euro) ist weiterhin intakt. Die Gewinne sollten laufen gelassen und der Stopp bei 9.070 Zählern beziehungsweise umgerechnet 9,25 Euro platziert werden.

(mit Material von dpa-AFX)

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