DAX
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

China-Schreck: DAX im Minus

Schwache Signale von der chinesischen Konjunktur dürften den Dax am Donnerstag zu Handelsbeginn belasten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 1,07 Prozent tiefer bei 9557 Punkten.

Flaute in Industrie

Der von der Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China war im Februar überraschend auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten gesunken und deutete mit 48,3 Punkten eine stärkere Flaute in der Industrie an als gedacht. "Dieser Fall tiefer in den Bereich sinkender wirtschaftlicher Aktivität ist nicht das, was der ohnehin zunehmend gebrechliche Markt derzeit sehen will", sagte Marktstratege Stan Shamu von IG. Die Vorgaben aus Übersee sind entsprechend negativ: In Asien leuchten die Kurstafeln überwiegend rot, der Future auf den Dow Jones gab zum Stand des Xetra-Schlusses vom Vortag zuletzt 1,22 Prozent nach. Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung hinterließ derweil kaum Spuren am Markt.

Stopp beachten

Charttechnisch betrachtet könnte der DAX nach den China-Daten weiter unter Druck geraten. Wer im Turbo-Optionsschein mit der WKN DZP 3M4 investiert ist, sollte deshalb den Stopp bei 10,10 Euro im Auge behalten.

(Mit Material von dpa-AFX)

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