Commerzbank Knock-Out GLD
- Werner Sperber - Redakteur

Börsen-Profis: Gold mit auffälligem Kursmuster; kurzfristig 100 Prozent Plus möglich

Die Value-Depesche erinnert an die jüngste Erholung des Goldpreises seit Ende vergangenen Jahres und die Korrektur seit Anfang November dieses Jahres. Donald Trump als US-Präsident belastet jetzt den Goldpreis und auch die Zahlen zum Goldmarkt im dritten Quartal 2016. Im Jahresvergleich sank die Nachfrage um zehn Prozent auf 993 Tonnen. Die Nachfrage nach Schmuck fiel um 21 Prozent, die nach Goldmünzen und -barren ging um 36 Prozent zurück und die der Notenbanken um 51 Prozent. Das Angebot stieg dagegen um vier Prozent auf 1.173 Tonnen. Dabei ist zwar die Fördermenge aus den Minen nur in etwa stabil geblieben, doch wurde 30 Prozent mehr Gold recycelt.

 

Mit Ausnahme des Jahres 2013 legte der Goldpreis seit dem Jahr 2005 in den ersten Wochen oder Monaten eines Jahres immer meist prozentual zweistellig zu. Im weiteren Verlauf des Jahres stieg die Notierung im Vergleich zum Kursniveau zur Jahreswende immer um etwa zehn bis 15 Prozent. Anleger sollten also auch heuer auf dieses auffällige Chartbild setzen, und dafür in etwa zwei Wochen kaufen. Zudem spricht auch die kurzfristige Charttechnik für den Einstieg. Das Ziel liegt bei 1.300 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) in wenigen Monaten.

 

Die Value-Depesche rät risikobereiten Anlegern zum Kauf des endlos laufenden, nicht währungsgesicherten Call-Optionsscheines (WKN DR2AQG) der Commerzbank auf Gold. Der Schein ist mit einem Basispreis und einer Totalverlust-Schwelle bei je 1.070,01 Dollar je Unze sowie einem Hebel von derzeit 10,0 ausgestattet.

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