Twitter
- Werner Sperber - Redakteur

BO: Mit einem Derivat auf eine Übernahme von Twitter setzen

Börse Online erklärt, Twitter ist zwar beliebt, verdient aber trotz der Marktstellung kein Geld. Bei einem Umsatz von 600 Millionen Dollar belief sich der Verlust im zweiten Quartal des laufenden Jahres 107 Millionen Dollar. Analysten schätzen deshalb, Twitter wäre in einem größeren Verbund besser aufgehoben. Der Kaufpreis soll diesen Schätzungen zufolge bis zu 18 Milliarden Dollar betragen, also ein Viertel mehr als der derzeitige Börsenwert. Charttechnisch hat die Notierung bei 15 Dollar einen Boden gefunden. Bei 20 Dollar liegt ein hartnäckiger Widerstand. Gelingt es, diese Hürde zu überwinden, sind Notierungen von 25 Dollar möglich. Vor diesem Hintergrund sollten risikobereite Anleger mit einem Derivat auf eine Übernahme spekulieren.

 

Börse Online rät zum Kauf des spätestens am 18. September 2020 fälligen, nicht währungsgesicherten Express-Zertifikats (WKN DB2GZK) der Deutschen Bank auf Twitter. Wenn die Aktie von Twitter am 16. September 2016 mindestens 27,18 Dollar kosten würde, zahlte die Bank 109,60 Dollar zurück. Am 15. September beträgt die Tilgungsschwelle nur mehr 24,47 Dollar und der Tilgungsbetrag 119,20 Dollar, also wieder 9,60 Dollar mehr. Für den 21. September 2018, den 20. September 2019 und den 18. September 2020 gelten folgende Schwellen und Tilgungsbeträge: 21,75 Dollar und 128,80 Dollar beziehungsweise 19,03 Dollar und 138,40 Dollar respektive 13,59 Dollar und 148 Dollar. Das Kursziel für das Express-Zertifikat beträgt 119,20 Dollar, die Absicherung sollte bei 74 Dollar gesetzt werden.


 

Börsengewinne mit System

Autor: Charles D. Kirkpatrick
ISBN: 9783864702167
Seiten: 192
Erscheinungsdatum: 03. November 2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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| Martin Weiß | 0 Kommentare

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