Bayer
- Werner Sperber - Redakteur

Bayer: Nach unten, also hebeln, nach oben, also wieder hebeln

Die Sachkenner des Optionsschein-Trader mahnen: Trader sollten bei Bayer vorsichtig sein. Es ist derzeit umstritten, ob eine Übernahme von Monsanto gut oder schlecht wäre. Bayer könnte einerseits zum weltgrößten Agrarchemie-Konzern aufsteigen. Andererseits birgt ein Kauf einer so umstrittenen Firma für 65 Milliarden Dollar eine Menge Risiken. Inzwischen hat Monsanto die Offerte als zu niedrig zurückgewiesen.

Charttechnisch ist die Notierung von Bayer angeschlagen. Der Kurs könnte durchaus bis auf 80 Euro sinken. Wer darauf setzen möchte, sollte nach Ansicht der Sachkenner des Optionsschein-Trader als risikobereiter Anleger das endlos laufende Short-Zertifikat (WKN CX222D) der Citigroup Global Markets Deutschland AG auf die Bayer AG kaufen. Dieser Schein ist mit einer Basis bei 91,68 Euro, einer Totalverlust-Schwelle bei 90 Euro und einem Hebel von derzeit 14,3 ausgestattet.

Andererseits ist die Aktie von Bayer stark über-verkauft. Die Notierung liegt mehr als zehn Prozent niedriger als die durchschnittlichen Notierungen der vergangenen 200 Handelstage. Das könnte zu einer – zumindest kurzfristigen – Erholung mit einem ersten Kursziel von 96,36 Euro führen. Dafür raten die Sachkenner des Optionsschein-Trader ebenfalls risikobereiten Anlegern zum Kauf des ebenfalls open-end aufgelegte Long-Zertifikat (WKN CF28AX) wiederum der Citigroup Global Markets Deutschland AG. Dieser Schein weist einen Basispreis bei 81,71 Euro, eine K.O-Schwelle bei 83,10 Euro und einen Hebel von momentan 20,4 auf.

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