Manz
- Werner Sperber - Redakteur

Aktien-Experten: Jetzt trotzdem bei Manz einsteigen

Die Spezialisten des Zertifikatejournal klagen: Es gibt immer neue schlechte Nachrichten beim Spezialmaschinenbau-Unternehmen Manz: Jüngst stoppte ein Kunde ein Großprojekt für die Batterie-Sparte. Der Vorstand kann erst nach dem Abschluss der Gespräche mit dem Kunden berichten, ob die Order nur verschoben oder vollständig storniert wird und in wie weit das Umsatz und Gewinn von Manz belasten wird. Das Management scheint jedoch wenig Hoffnung zu haben, denn es sagt, es besteht ein Risiko, die Jahresziele zu verfehlen (deutliche Steigerung des Umsatzes, wesentlich verbessertes EBIT, mindestens Break-even auf EBITDA-Basis). Die nächste Gewinnwarnung ist also programmiert.

Dabei hatte sich Manz mit dem Einstieg der Shanghai Electric Group gerade erst etwas Luft verschafft. Das chinesische Unternehmen kaufte bei einer Kapitalerhöhung 19,7 Prozent an Manz zu 34,74 Euro je Aktie. Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Dieter Manz hat die Stimmrechte mit denen der Chinesen vereinigt. Deswegen halten Experten ein Pflicht-Übernahmeangebot auf dem Niveau der Kapitalerhöhung für möglich. Das wiederum sichert den Aktienkurs nach unten ab.

Die Spezialisten des Zertifikatejournal raten deshalb zum Kauf des am 17. März 2017 fälligen Dicount-Zertifikates (WKN DGB44K) der DZ Bank auf Manz. Die Bank zahlt höchstens 30 Euro zurück.

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