Aixtron
- Werner Sperber - Redakteur

Aixtron: Shortseller müssen fliehen

Die Fachleute von Das Zertifikatejournal verweist auf die schwachen Zahlen von Aixtron für das Auftaktquartal dieses Jahres. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 50 Prozent auf 21,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verschlechterte sich um 67 Prozent auf minus 14,7 Millionen Euro. Der Aktienkurs stieg trotzdem deutlich, denn der Wert der neuen Aufträge stieg im Vergleich zum Schlussquartal 2015 um 42 Prozent auf 44,4 Millionen Euro. Dabei war vor allem die Planetenreaktor-Technologie gefragt. Vorstandsvorsitzender Martin Goetzeler bestätigte zudem die Ziele für das Gesamtjahr. Demnach sollen 170 bis 200 Millionen Euro erlöst werden nach 198 Millionen Euro im Vorjahr. Der Verlust soll sich verringern; die geschäftliche Trendwende lässt also noch immer auf sich warten. Die Notierung des Maschinenbau-Unternehmens legte allerdings auch zu, weil es Gerüchten zufolge erste Gespräche mit einem Kaufwilligen gegeben hat. Aufgrund dieser starken Kursgewinne kommen die Leerverkäufer nun unter Druck, der Aufwärtstrend könnte also schon deshalb Bestand haben. Da es auch fundamental Verbesserungen gibt sollten risikobereite Anleger weiter in einem Derivat investiert sein.

Diese Investoren sollten das endlos laufende Bull-Zertifikat (WKN HU28TE) der HypoVereinsbank auf Aixtron kaufen. Der Schein ist mit einem Basispreis und einer Totalverlust-Schwelle bei derzeit je 2,94 Euro sowie einem Hebel bei momentan 3,3 ausgestattet.

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