- Stefan Limmer - Redakteur

US-Dollar/Yen: Neuwahlen in Sicht

Der US-Dollar legt gegenüber dem Yen aktuell eine starke Aufwärtsbewegung aufs Parkett. Die Aussicht auf Neuwahlen in Japan setzt den Yen unter Druck. Gewinnt die Opposition, hält Japan wohl am der lockeren Geldpolitik fest.

Der japanische Premierminister Yoshihiko Noda hat kürzlich das Parlament aufgelöst und somit den Weg für Neuwahlen geebnet. Die Japaner sollen nun am 16. Dezember, ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Wahltermin, an die Urnen treten. Bedingung für die Auflösung des Parlaments durch Noda war die Zustimmung der Opposition zu Gesetzen, die das Wahlrecht und die Finanzierung des Staatsdefizits betreffen. Experten erwarten, dass die oppositionellen Liberaldemokraten als Sieger aus der Wahl hervorgehen werden. Dies würde bedeuten, dass die lockere Geldpolitik in Japan weiter forciert wird.

Starke Aufwärtsbewegung

Die japanische Landeswährung geriet daher stark unter Druck. Der US-Dollar legte gegenüber dem Yen in nur zwei Handelstagen mehr als zwei Prozent an Wert zu. Im Zuge der Aufwärtsbewegung kletterte der US-Dollar bereits über die Widerstände bei 80,50 und 81,50 Yen. Mit den Nachrichten im Rücken sollte die Yen-Schwäche anhalten. Anleger, die der Longempfehlung der Printausgabe (WKN: BN3 9UG) gefolgt sind, bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen.

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