US-Arbeitslosenquote stagniert
Die aktuellen Zahlen des US-Arbeitsmarkts zeigen sich gemischt. Während die Arbeitslosenquote die Erwartungen traf und bei zehn Prozent stagniert, fielen die Stellenstreichungen höher aus als erwartet. Der DAX quittierte die Meldungen mit leichten Abschlägen.
Seit Beginn der Finanzkrise hat sich die Arbeitslosenquote in den USA auf über zehn Prozent mehr als verdoppelt. Der stetige Anstieg scheint nun aber weiter an Fahrt zu verlieren. Nachdem die Arbeitslosenquote im Juli auf 9,4 Prozent leicht rückläufig war, waren in der Folge wieder Anstiege zu verzeichnen, ehe die Quote im November von 10,2 auf zehn Prozent abnahm. Im Dezember waren wie erwartet nach wie vor zehn Prozent der Erwerbstätigen in den USA ohne Anstellung.
Die Ergebnisse der Stellenveränderungen ex Agrar sorgten hingegen für eine Überraschung. So wurden im Dezember 85.000 Stellen gestrichen, während Experten erwartet hatten, dass es zu keinem Stellenabbau gekommen war. Der deutsche Leitindex drehte nach Bekanntwerden der Zahlen rund 0,7 Prozent ins Minus.
Durchschnittliche Arbeitszeit unverändert
US-Arbeitnehmer haben im Dezember pro Woche wie erwartet durchschnittlich 33,2 Stunden gearbeitet, nach ebenfalls 33,2 Stunden im Vormonat. Dabei haben diese pro Stunde auf Jahressicht durchschnittlich 2,2 Prozent mehr verdient.
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