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US-Arbeitsmarkt stabilisiert sich

Steffen Eidam

Aufatmen an der Konjunkturfront. Die mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten für August lagen leicht über den Prognosen. Somit setzt sich das Szenario einer konjunkturellen Erholung weiter fort.

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Aufatmen an der Konjunkturfront. Die mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten für August lagen leicht über den Prognosen. Somit setzt sich das Szenario einer konjunkturellen Erholung weiter fort.

Seit Tagen richten sich die Blicke auf die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. Heute sorgte das Arbeitsministerium für Erleichterung: Im August hat sich der Stellenabbau in den Vereinigten Staaten abgeschwächt. Außerhalb der Landwirtschaft sank die Beschäftigtenzahl auf Monatssicht um 216.000. Dies ist der geringste Stellenabbau seit einem Jahr. Im Vormonat lag das Minus noch bei 276.000 Stellen. Volkswirte gingen für August von 225.000 Stellenstreichungen aus. Gleichzeitig teilte das Ministerium mit, dass der Beschäftigungsabbau für die Vormonate Juli und Juni um insgesamt 49.000 Stellen nach oben revidiert wurde.

Löhne ziehen leicht an

Die Stundenlöhne sind im August stärker als erwartet gestiegen. Durchschnittlich ging es um 0,3 Prozent auf 18,65 US-Dollar je Stunde nach oben. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit verharrte auf 33,1 Stunden.

Anzeichen auf Trendwende

Aus Sicht der DekaBank wurde mit den aktuellen Daten am US-Arbeitsmarkt eine "kleine" Trendwende eingeläutet. "Die Arbeitsmarktzahlen haben im August schon den zweiten Monat in Folge positiv überrascht", sagte DekaBank-Experte Rudolf Besch. "Wenngleich der Arbeitsmarkt die US-Konjunktur noch nicht anschiebt, bremst er zumindest nicht mehr."

Die Experten bei der Helaba bewerten die Daten als neutral. Das Bild einer konjunkturellen Erholung werde daher nicht in Frage gestellt. Dennoch bleibe der Arbeitsmarkt bisweilen ein Unsicherheitsfaktor für die Konsumnachfrage. Mit einer Trendwende sei nicht vor Ende dieses Jahres zu rechnen.

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