Überraschend starker Rückgang im sentix-Index
Das gute Klima, das vor allem im zweiten Halbjahr 2009 an den Märkten zu spüren war, scheint verflogen. Schwächere Konjunkturindikatoren und sinkende Kurse drücken auf die Stimmung der Investoren, wie die aktuellen Daten des sentix-Index unterstreichen.
Die Laune unter den europäischen Investoren war schon besser. Nach einer Reihe von schwächeren Daten auf der Konjunkturseite unterstreicht auch die sentix-Umfrage, dass die Investoren noch nicht an eine nachhaltige Konjunkturwende in Euroland glauben. Sorgen bereiten in erster Linie die Bremsspuren in Asien, deren Auswirkungen auch im europäischen Raum zu spüren sein dürften.

Bremsspuren in Asien
Der sentix-Index ist im Februar von minus 3,7 Punkten im Vormonat auf minus 8,2 Punkte gesunken. Im Januar war der Index noch auf den höchsten Stand seit anderthalb Jahren gestiegen. Während sich die Situation im Hinblick auf die aktuelle Lage mit einem Rückgang um zwei Punkte relativ stabil zeigt, fallen die Erwartungswerte um 7,50 Indexzähler auf 3,75 Punkte zurück - somit unterschreiten die 6-Monatserwartungen den Stand von September 2009. "Die Anleger nehmen besorgt die Bremsmaßnahmen der chinesischen Regierung wahr und übertragen diesen Aspekt als konjunkturelles Hindernis auf die Euroland-Konjunktur", hieß es von Seiten des Instituts. Die Regierung im Land der Mitte hat zuletzt die Kreditvergabe der Banken eingeschränkt.
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