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Verbrauchervertrauen sorgt für Ernüchterung

Steffen Eidam

Die Stimmung unter den Verbrauchern in den Vereinigten Staaten hat sich im Juli zum zweiten Mal in Folge verschlechtert. Experten befürchten nun, dass es zu einer Verschnaufpause an den Börsen kommen könnte.

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Die Stimmung unter den Verbrauchern in den Vereinigten Staaten hat sich im Juli zum zweiten Mal in Folge verschlechtert. Experten befürchten nun, dass es zu einer Verschnaufpause an den Börsen kommen könnte.

In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher im Juli weiter eingetrübt. Wie das  Conference Board übermittelte, fiel der entsprechende Index deutlich von 49,3 Punkten im Vormonat auf 46,6 Punkte. Die meisten Ökonomen hatten hingegen mit einem leichten Rückgang auf 49,0 Zählern gerechnet. Nach zunächst drei Erhebungen mit ansteigendem Vertrauen, ergab sich somit nach Juni die zweite Eintrübung in Folge.

 

 

Optimismus verfrüht?

Das Verbrauchervertrauen, einer der wichtigsten Konjunkturindikatoren in den USA, gibt genauen Aufschluss über die Stimmung in der Bevölkerung und somit auch über die Investitionsbereitschaft. Der Konsum ist gerade in den Vereinigten Staaten ein wichtiger Motor für die Wirtschaft. Trotz der jüngsten positiven Konjunktursignale sowie stabiler Benzinpreise zeigt das nach wie vor geringe Verbrauchervertrauen, dass ein nachhaltiger und dynamischer Aufschwung der US-Konjunktur noch nicht in Sicht ist. Sich häufende Meldungen, wonach ein Ende der Wirtschaftskrise greifbar nahe sein soll, dürfen daher nicht überbewertet werden. An den Börsen sorgten die aktuellen Daten für Ernüchterung: Sowohl der Dow Jones als auch die europäischen Leitindizes gaben nach der Bekanntgabe deutlich ab. Händler machen sich unterdessen Sorgen, dass es nach den kräftigen Kursgewinnen der letzten Wochen nun zu einer Konsolidierung kommen könnte.

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